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Atommüll-Endlager:

ÖDP begrüßt fachliche Koordinationsstelle und wirft der CSU „unglaubwürdige Haltung“ vor

Passau/Landshut/Freyung. Die niederbayerische ÖDP unterstützt eine fachliche Koordinierungsstelle gegen die mögliche Errichtung eines Atommüll-Endlagers im Bayerischen Wald, kritisiert aber scharf das gegenwärtige Auftreten der CSU. „Was die CSU macht, ist höchst unglaubwürdig. Jahrzehntelang war sie für die hochgefährliche Atomtechnik. Im Vorfeld der Landtagswahl positioniert sie sich gegen ein Atomendlager und lässt gleichzeitig Versuchsballone zur Laufzeitverlängerung des Atomkraftwerkes Isar 2 bei Landshut steigen. Das ist unredlich“, kritisiert ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold.

Die Endlager-Suche sei in einer „Glaubwürdigkeits-Sackgasse“. „Immer mehr zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen resignieren, weil das Verfahren zu wenig Einblick in fachliche geologische Daten ermöglicht. So kann das nichts werden. Notwendig wäre deshalb ein Neustart mit echter Bürgerbeteiligung“, fordert Mangold.

Die ÖDP werde Initiativen wie die BI gegen ein Atomendlager Saldenburg (FRG) unterstützen. „Es darf nicht sein, dass der Endlagerstandort am Ende rein politisch ausgewählt wird und dorthin kommt, wo die Behörden den geringsten Widerstand vermuten. Deshalb muss der Rückhalt für den fachlich begründeten Widerspruch in der Öffentlichkeit sichtbar sein. Und dazu tragen wir bei“, so Mangold.

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