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Nach Scheuers Interview-Rundumschlag:

ÖDP fordert CSU-General Huber auf „Scheuer zurückzupfeifen!“

Bernd Wimmer

ÖDP-Bezirksvorsitzender und Bezirksrat Urban Mangold. Foto: ÖDP.

Passau. Der niederbayerische ÖDP-Vorsitzende und Bezirksrat Urban Mangold appelliert an CSU-Generalsekretär Huber, „die von Andreas Scheuer angekündigte Kampagne gegen Windkraft in Ostbayern zu stoppen und Scheuer zurückzupfeifen“. Andernfalls sei zu befürchten, „dass sich investierende Unternehmen noch mehr von Bayern abwenden und im Norden ansiedeln, weil dort die Nachfrage nach regenerativem Strom erfüllt wird“, erklärte Mangold.

Die jüngsten Vorwürfe Scheuers, Bayern werde gezielt benachteiligt, ja gar deindustrialisiert, fallen nach Ansicht der ÖDP „auf Scheuer selbst zurück“. „Bayern ist derzeit bei der Energieversorgung tatsächlich im Nachteil, aber nur deshalb, weil CSU und Freie Wähler das Land in eine Abhängigkeitssackgasse geführt haben. Das Argumentationsmuster ‚Alle sind schuld, nur nicht der Andi Scheuer‘ kennen wir schon vom Maut-Desaster. Das hängt den Menschen doch zum Hals raus. Das signalisiert, dass die CSU aus diesen Fehlern nicht lernen will und mit ihrer Energiewende-Blockade einfach weitermacht“, kritisiert der ÖDP-Bezirksvorsitzende.

Mangold: „Statt in Interviews die Schuld bei allen anderen zu suchen, könnte Herr Scheuer einer redlichen Energiewende-Debatte einen sehr großen Dienst erweisen, wenn er endlich zugeben würde: Ja, die CSU hat es vergeigt“.

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