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ÖDP kritisiert Monster-Truck-Shows

Johanna Seitz: „Das ist hochgradig absurd“

Johanna Seitz (ÖDP)

Johanna Seitz, stellvertretende Bezirksvorsitzende der ÖDP in Niederbayern, Foto: Lang.

Am 5. und 6. Juni findet in Passau eine PS-starke Monster-Truck-Show statt: mit „qualmenden Rädern und fliegenden Autos“, wie der Veranstalter ankündigt. Die Stadt stellt hierfür den Messeplatz zur Verfügung. Johanna Seitz, stellvertretende Vorsitzende der niederbayerischen  ÖDP, hält das für nicht zeitgemäß und bezeichnet motorisierte Stunt-Shows als „hochgradig absurd“:

„Aufheulende Motoren, Abgase, sinnloser Spritverbrauch und jede Menge Schrott – man kann gar nicht glauben, dass solche Veranstaltungen in Passau im Jahr 2022 noch stattfinden dürfen.

Ich finde, die sich zunehmend zuspitzenden Alarmmeldungen der Klimaforscher erfordern ein Umdenken von uns allen. Maßvollerer Konsum, Vermeidung ökologisch unverträglicher Handlungen, das müsste längst Teil einer neuen Leitkultur sein. Monster-Truck-Shows und schrankenloses Rasen auf der Autobahn passen dagegen ganz bestimmt nicht zu einer neuen Kultur, wenn wir kommenden Generationen ein gesundes Umfeld und ein sicheres Leben ermöglichen wollen.

Der OB und die Stadtspitze sollten sich Ihrer Verantwortung stellen. Der Stadtrat sollte die Kriterien für die Vermietung städtischer Flächen so ändern, dass es auf öffentlichem Grund künftig keine motorisierten albernen Stunt-Shows mehr gibt und auch keine anderen ökologisch unverantwortbaren Veranstaltungen. Maßnahmen für mehr Klimaschutz ankündigen und dann gleichzeitig für sinnfreie, unökologische Veranstaltungen Grundstücke zur Verfügung stellen, das passt einfach nicht zusammen“. Die Passauer ÖDP-Fraktion plant im Stadtrat hierzu eine Initiative.

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