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Mit dem Fahrrad für das Klima:

ÖDP Deggendorf empfiehlt Umsteigen aufs Fahrrad und fordert bessere Radwege

Die Deggendorfer ÖDP ruft dazu auf, das Auto öfter stehen zu lassen und alternative Verkehrsmittel wie das Fahrrad zu benutzen, soweit es möglich ist. Der Weg zur Arbeit kann in vielen Fällen leicht mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, insbesondere wenn dieser nicht länger als 10 km ist. Auch für den kleinen Einkauf eignet sich das Fahrrad. Auf Kurzstrecken liefert das Auto kaum Zeitgewinn. Bei diesen wird der Verbrennungsmotor zudem extrem beansprucht, hat einen hohen Treibstoffverbrauch und Schadstoffausstoß, argumentiert der ÖDP-Kreisverband.

„Fahrradfahren ist gut für das eigene Wohlbefinden und trägt dazu bei, unsere schöne Umgebung mit anderen Augen zu sehen. Natürlich ist auch die Politik gefragt, die Bedingungen für Radfahrer deutlich zu verbessern. Eine Infrastruktur für Fahrradfahrer, die eine Nutzung das Fahrrades für den Alltag ermöglicht, ist in Bayern abseits einiger größerer Städte schlicht nicht vorhanden. Hier sind Konzepte und Investitionen für einen alltagstauglichen Radverkehr überfällig. Die immer größer werdenden und immer stärker motorisierten Autos stellen zunehmend eine Bedrohung und Gefährdung für Fahrradfahrer da. Es sei ein Hohn, wie derzeit über die Strafen für Raser diskutiert wird. Für die ÖDP ist das eine durch die Politik geförderte Raserei, bei der die erhebliche Gefährdung von schwächeren Verkehrsteilnehmen wie Kinder, Fußgänger und Fahrradfahrer billigend in Kauf genommen wird. Städte, Gemeinden und Kreise sollten verpflichtet werden, einen Beauftragten für alternative Mobilität zu benennen“, fordert die Deggendorfer ÖDP.

„Dass das Autofahren zur Klimaüberhitzung beiträgt, dürfte zwischenzeitlich jedem bewusst sein. Zudem wird die Lebensqualität immer mehr durch Staus, verstopfte Städte sowie Lärm- und Abgasbelästigung eingeschränkt. Der Treibstoff wird unter immer umweltschädlichen Bedingungen gewonnen. Zu erwähnen sind die Tiefseebohrungen, Bohrungen in Schutzgebieten, Fracking und in Kanada-Alberta werden riesige Gebiete für die Gewinnung von Erdöl aus Ölsanden in unbewohnbare „Mondlandschaften“ verwandelt. Zudem ist der Anteil von Bio-Sprit in unseren Treibstoffen alles andere als „Grün“, da dieser zu einem großen Teil aus Palmöl und Soja gewonnen wird. Radfahren ist dagegen gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Es trägt dazu bei, auch unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu erhalten. Daher wäre es wünschenswert, dass das Fahrrad deutlich mehr für notwendige Fahrten genutzt wird, so wie es in Dänemark oder den Niederlanden schon heute der Fall ist“, argumentiert der ÖDP-Kreisverband Deggendorf.


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